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Vom 15. bis zum 17. September 2010 waren die Parallelklassen 6 b und 6 c von Herrn Krystof und Frau Bremer in Kobern-Gondorf!



"Unsere Klassenfahrt nach Kobern-Gondorf vom 13. bis zum 15.9.2010

Wo ist denn das? Das haben nicht nur wir alle gefragt, das wurden wir auch oft gefragt. Dort gibt es nämlich keine Jugendherberge und macht den Ort damit zu einem Ziel für Klassenfahrten! Aber – dort gibt es die „Kastorschänke“-  mit dem netten Wirt Hans, der uns fast jeden Wunsch von den Augen ablas! Also, unsere Klassenfahrt ging in ein Hotel; das war vielleicht spannend! Wir hatten nicht nur einen eigenen Raum zum Essen, sondern auch noch einen Aufenthaltsraum in einem Nebengebäude, wo wir so laut Musik hören und reden – oder besser schreien - konnten, wie wir wollten! Und das alles an der Untermosel, also ganz in der Nähe von Koblenz!

Unsere Zimmer waren immer für drei, manche auch nur für zwei Kinder und hatten alle ein eigenes Bad! Getroffen haben wir uns natürlich immer auf dem Flur und zu mehreren in den Zimmern der verschiedensten Leute – natürlich nur unserer, denn wir hatten das Hotel ganz für uns!

Zimmernachbarn auf Zeit waren:

     Maurice R. und Julien

     Anna, Jasmina und  Lara

     Michelle, Yaren und Sarah Z.

     Hannah, Monique und Anna-Lena

     Marvin und Kemal

     Daniel, Maurice W. und Oliver

     Vedat, Julian und Fabian

     Sarah F., Lena und Franzi

Nicht so viel Spaß wie wir, weil in Einzelzimmern untergebracht,  hatten unsere begleitenden Lehrerinnen Frau Humberg und Frau Thelen-Graß. Da sie ja schlafen wollten, sind sie auch von den fast am Hotel vorbei fahrenden Zügen sehr gestört worden, aber mit Lärmstöpseln war das Problem für Frau Humberg, die ein ungünstiger liegendes Zimmer erwischt hatte, dann in der 2. Nacht auch behoben!

Nach unserer Ankunft konnten wir gleich unsere Zimmer beziehen, zum Mittagessen gab es das Lieblingsgericht vieler Kinder, Schnitzel mit Pommes und Salat, so dass wir gut gestärkt die Ortsrallye am Nachmittag bestehen konnten. Wer aber meinte, danach wäre Freizeit, hatte sich getäuscht! Unsere beiden Begleiterinnen entpuppten sich als äußerst fit und trieben uns in die Weinberge, erst zum Glockenturm, von wo aus einige von uns querfeldein in Richtung Burgruine verschwanden. Sie wurden aber ganz schnell von Frau Thelen-Graß zurückgepfiffen; der Abstieg fiel ihnen merklich schwerer, da sie jetzt erst sahen, wie steil das Gelände war! Aber – es ging noch weiter,  zur Burgruine und zur Matthiaskapelle. Unterwegs machten einige von uns Bekanntschaft mit einer Riesenheuschrecke und ließen sich mit ihr gern fotografieren.

Nach dem Abendessen ging es wieder raus, diesmal an die Mosel, ins Freizeitgelände. Hier spielten die Jungen Fußball, die Mädchen andere Spielchen. Bis 21.30 Uhr durften wir dann im Aufenthaltsraum noch gemeinsam Karten oder Brettspiele machen.

Aber der Abend war noch lange nicht zu Ende! In unseren Zimmern ging es noch weiter, wir hatten viel Spaß!

Am nächsten Morgen wurden wir um 9 Uhr von zwei Kleinbussen abgeholt und ins Abenteuercamp nach Niederfell gefahren. Dort warteten schon unsere beiden Betreuer auf uns, die uns zum Blindenparcours und Bogenschießen begleiteten und uns darin einwiesen. In einem Klassenspiel sollten wir uns dann mit einer großen Plane beschäftigen und sie – alle darauf stehend – umdrehen. Das war eine sehr schwere Aufgabe, die wir erst nach ziemlich langer Zeit bewältigten!

Dann ging es zum Klettern und – mit Funkgeräten und Karte ausgestattet - zur Orientierungswanderung, bei der wir einen „Wolpertinger“ sehen sollten! Wie groß war dann jedoch das Erstaunen, als wir ein offensichtlich krankes Kaninchen am Wegrand sitzen sahen, das dann prompt auch viele für den „Wolpertinger“ hielten!  Gott sei Dank sind alle trotz Riesenschreck wieder heil angekommen! Das Klettern war das absolute Highlight, so dass Frau Thelen-Graß uns versprechen musste, das auf einem Wandertag noch einmal zu wiederholen!

Am Abend startete unsere große Disco. Die Damen und Herren stylten sich stundenlang, um dann nicht ein einziges Mal zu tanzen – und das, obwohl Marvin und einige andere sich bei der Musikzusammenstellung mächtig ins Zeug gelegt hatten. Stattdessen gab es „Flaschendrehen“ -  den ganzen Abend, so viel Spaß hat es uns gemacht! Zum Schluss gab es dann noch die Siegerehrung zur Rallye, bei der leider nicht alle die Aufgaben zur vollsten Zufriedenheit gelöst hatten, weil sie in der Gruppe nicht zusammengearbeitet hatten.

Am Mittwoch, unserem 2. Morgen, hieß es leider schon wieder Koffer packen und Zimmer räumen. Da wir auf unseren Bus noch warten mussten, sind wir an der Mosel entlang nach Gondorf gewandert. Hier gab es ein altes Schloss mit schönem Garten, eine Oldtimer - Ausstellung und noch mehrere alte Gebäude zu sehen; unter anderem auch ein Weinbaumuseum – Gott sei Dank für uns nur von außen! Die Weinpresse vor dem Museum hat Frau Thelen - Graß uns aber trotzdem erklärt. Zurück in Kobern gab es noch eine Überraschung für alle: Wir durften uns in der Eisdiele ein Eis aussuchen und  uns schmecken lassen. Leider war das unsere letzte Aktion, denn der Bus mit unseren beiden Parallelklassen war inzwischen angekommen und konnte mit unserem Gepäck beladen werden. Etwas müde, aber vollkommen zufrieden, trafen wir ungefähr 2 Stunden später gegen Schulschluss in Übach – Palenberg ein, wo unsere Eltern uns wieder in Empfang nehmen konnten.

Ein besonderes „Dankeschön“ sagen wir Frau Humberg für die gute Betreuung und Unterstützung während unserer Fahrt, wir haben sie gern in unsere Runde aufgenommen!"

Für die Klasse 6a - Gisela Thelen-Graß

Und hier sind die Bilder dazu!

Bilderreihe Eins!
Bilderreihe Zwei!



Letzte Änderung: 04. Januar 2011
 

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