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[Wer´s noch immer nicht weiß: Das ist die Deutsche Flagge!]

  

"Abschlussfahrt der 10c nach Berlin (26. bis 30.09.2011)

Nun standen wir vor der Frage: „Wo soll es hingehen?". Die Entscheidung zwischen „Balkonien“, London, Paris und Berlin fiel sehr schwer, doch am Ende siegte Berlin. Völlig verschlafen und doch aufgeregt standen wir dann um 6.30 Uhr auf dem Parkplatz der Realschule. Um 7.00 Uhr hieß es dann: „Berlin, Berlin! Wir fahren nach Berlin!"

Für musikalische Unterstützung während der Busfahrt sorgten einige Klassenkameraden mit einer Stereoanlage. Acht Stunden Busfahrt schienen lang, doch mit guter Stimmung hielt man es aus. Die Pausen während der Fahrt an Rasthöfen und edlen Restaurants wie z. B.„Mc Donalds“ trugen zur Erträglichkeit der langen Fahrt bei.

Endlich angekommen haben wir uns dann versammelt und unsere Zimmer zugewiesen bekommen. Nachdem alles Wichtige besprochen war und wir uns im „Hostel Meininger“, einem speziell für Jugendreisen gestalteten Hotel, häuslich eingerichtet hatten, genossen wer ein wenig Freizeit. Als es dunkel wurde, saßen die meisten noch an der Spree, andere erkundeten den großen Hauptbahnhof, der einen Katzensprung von unserem Hotel entfernt lag.

Abends trafen wir uns alle auf der Dachterrasse und besprachen mit Herrn Gemünd und Frau Houben-Viethen täglich den neuen Tagesablauf. Nach ein paar Beschwerden am Frühstückstisch – wie z. B. das Fehlen richtiger „Nutella“oder akzeptablen Orangensaftes – beschlossen einige Schüler, dies zukaufen. Nach dem Frühstück hatten wir eine Sightseeingtour, die war zwar lang aber keineswegs langweilig, so fuhr man am Amtssitz Herrn Westerwelles vorbei und sah Polizisten davor stehen. Natürlich haben wir auch die „Standard-Sehenswürdigkeiten“ wie das Brandenburger Tor, die Siegessäule und das Rote Rathaus gesehen. Den restlichen Tag lang hatten wir Freizeit und bekamen Tickets für die U-und S-Bahnen.

 

 

Meine Gruppe besuchte erst den Kurfürstendamm und danach den Alexanderplatz. Eine Besichtigung auf den Berliner Fernsehturm ließen wir uns nicht entgehen, genau so wenig wie das riesige Shoppingcenter „Alex".

Wieder in der Nähe unseres Hotels angekommen pilgerte über die Hälfte der Klasse nicht nach Mekka, sondern bei uns war es Pflicht, mindestens einmal am Tag bei „Kaiser’s“ im Hauptbahnhof gewesen zu sein.

Der restliche Abend verlief so wie der vorige auch, etwas an der Spree gemeinsam sitzen, auf die Dachterrasse gehen und alles besprechen und zum Schluss auf unsere Zimmer. Am nächsten Morgen hatten wir wenigstens „Nutella“ und Orangensaft, doch die Freude dauerte nicht lange, denn schon am nächsten Tag waren die Sachen weg, keiner hatte sie nach dem Frühstück mitgenommen.

Mittwochmorgen machten wir uns alle auf den Weg zu „Madame Tussauds“, dort wo man den Papst gleich neben „Spiderman“ besichtigen kann. Zwar hat man durch diesen Besuch sicher mehr Fotos in seinem Fotoalbum, aber viele waren doch enttäuscht, andere Ziele lohnen sich mehr!

Danach sind wir alle gemeinsam zu Schloss „Sanssouci“ gefahren und haben eine interessante Führung mit einem „Guidephone“, einem handyähnlichen Gerät, das alles Wichtige erläutert, durch das Schloss gemacht. Wehmütig stand man dann donnerstags auf, weil man wusste, morgen ist alles vorbei.

Nach dem Frühstück besuchten wir die „KZ-Gedenkstätte Sachsenhausen“ in Oranienburg, ca. vierzig Kilometer außerhalb Berlins, das war sehr interessant, aber bei manchen Informationen und Bildern, die man noch vor den Augen hat, blieb einem ein Kloß im Halse stecken. Es war doch bedrückend und traurig, wozu unsere Vorfahren fähig gewesen sind.

Abends stand dann endlich die „Blue Men Group“-Show an, die als sehr amüsant und interessant bei uns ankam. Im Anschluss genossen wir es dann wieder, uns an der Spree und auf der Dachterrasse zu treffen, wo wir noch einmal ordentlich Stimmung gemacht haben. Dank unserer lauten Unterhaltung mussten wir leider die Dachterrasse verlassen – Lehrer und Schüler!

Am nächsten Morgen haben wir gefrühstückt, unsere Koffer in den Bus geräumt und dann hieß es „Home sweet home“. Mehr mit weinenden denn mit lachenden Augen kehrten wir Freitagsabends zurück.

Abschließend kann man getrost feststellen, dass es eine gelungene Fahrt mit einer supertollen Klasse und tollen Lehrern gewesen ist."

Yasmin Schneider (10c)

 



Letzte Änderung: 18. Februar 2012


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