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2015 - Jülich (14. bis 16. September 2015 - 6 a - Frau Thelen-Graß und Herr Bell)



Die Bildergalerie gibt das treffend wieder, was die Klassenlehrerin Frau Thelen-Graß wie folgt für ihre Klasse schildert:

„Jülich???? Nee, das ist doch doof, viel zu nah! Da war ich schon!“, so haben viele von uns gedacht und gemeckert. Aber unsere drei Klassenlehrerinnen ließen sich nicht mehr davon abbringen – und es war auch gut so! Wir hatten nämlich eine tolle Fahrt!

Als wir unsere Zimmer im Jufa-Gästehaus bezogen, waren wir total überrascht, fanden wir uns doch in einem richtigen Hotel wieder, wie es einige von uns noch nicht kannten! Schnell waren die Betten in unseren (meist) Dreibettzimmern verteilt und alle Räume inspiziert – Bäder in jedem Zimmer, außerdem eine große Indoor-Spielhalle mit cooler Rutsche und Kletternetzen, der Park in unmittelbarer Nachbarschaft und  eine kleine Sporthalle …!

Hier trafen wir uns am Nachmittag nach einem super Mittagsbuffet im Speisesaal mit unseren Betreuern zu einem ersten Programmpunkt.  „Wir werden ein Team!“ war unser Thema! In lustigen Vertrauens- und Bewegungsspielen stellten wir unter Beweis, dass wir uns eigentlich schon als ganz gutes Team bezeichnen konnten, wenn auch unsere Vorbehalte und Zweifel bei der Anfangsbesprechung ziemlich groß waren. Besonders im „Pinöckel-Spiel“ lobten Sascha und sein Begleiter uns als gute Mannschaften, aber auch im „Hühnchen“-Spiel waren wir – nach anfänglichen Missverständnissen – als Klassengemeinschaft  überzeugend. Sogar Laura, die wegen ihres gebrochenen Fußes mit Krücken auf der Klassenfahrt war, konnte oft mitmachen.

Abends ging es nach dem Essen noch auf eine Nachtwanderung, damit wir auch ja alle müde würden! Weit gefehlt, denn in unseren Zimmern ging der Spaß noch lange weiter - wir erzählten und gackerten bis tief in die Nacht …!

Am Dienstag stand für uns „Spiel, Sport und Spaß im Park und in der Stadt“ auf dem Programm, morgens mit vier Betreuern des Parks und nachmittags in Eigenregie. Beim Bogenschießen waren wir alle total begeistert und ausnahmsweise tatsächlich einmal voll konzentriert. Wir konnten uns nur wundern, wie gut sich einige von uns schlugen und tatsächlich super mit Pfeil und Bogen umgehen konnten – und das, obwohl sie zum ersten Mal diese Geräte in der Hand hielten. Weniger gut zielten unsere beiden Lehrer, Herr Bell und Frau Thelen-Graß. Aber was soll man da auch schon Anderes erwarten …? Leider fiel das Klettern am Kletterturm für die meisten ins Wasser, weil es kräftig zu regnen anfing. Wir machten also eine kleine Regenpause und spielten anschließend Minigolf.


[www.jufa.eu//jufa-juelich-energiewelt-indeland-im-brueckenkopf-park]

Toll – wenn auch im Regen – war das Kanufahren zum Schluss. Herr Bell begleitete mehrere unserer Gruppen und paddelte,  was das Zeug hielt. Er war hinterher sehr nass – allerdings nur durch den Regen!

Nachmittags erkundeten wir in Gruppen den Park und spielten dort oder in der Indoorhalle. Später trafen wir uns zur Stadtrallye. Wir erhielten unsere Fragebögen und Stadtpläne und zogen gruppenweise los. Damit Laura sich auf ihren Krücken nicht so abquälen musste, hatten wir für sie einen Rollstuhl organisiert, so konnte sie uns bei der Lösung der schwierigen Aufgaben unterstützen. Am ersten gemeinsamen Treffpunkt, der Eisdiele, mussten Herr Bell und Frau Thelen-Graß jedoch lange warten, sei  es, weil wir „shoppen“ waren oder den Weg nicht sofort gefunden hatten. Das Eis schmeckte uns hier allen gut. So gestärkt ging es auf zur zweiten Etappe. Auf dieser mussten wir noch schnell unsere Fragebögen bearbeiten (lassen – die armen, von uns ausgequetschten Jülicher!). Mit ungeplanter Verzögerung und reicher an einigen neuen „Erlebnissen“ kamen wir dann auch wieder in der JUFA an – pünktlich zum Abendessen.

Der Abschiedsabend brachte uns noch viel Spaß: Wir verkleideten uns und veranstalteten eine Modenschau mit Wettbewerb, auf der uns Justin Gronowski als Ente überraschte. Für ihn als Sieger und die Besten in der Städterallye gab es später in der Schule jeweils einen Hausaufgabengutschein.

Leider  war der Mittwochmorgen ziemlich verregnet, so dass wir unsere freie Zeit bis zur Abfahrt nicht mehr so lange im Park verbringen konnten, wie wir das wollten. Trotzdem waren wir traurig, als der Bus für die Heimfahrt auf den Parkplatz fuhr. An der Schule angekommen, freuten wir uns dann doch, wieder zuhause zu sein. Der Unterricht in den nächsten Tagen fiel uns ganz schön schwer – es war eine tolle Klassenfahrt - das unterschreiben wir alle gern:

die Klasse 6a mit Klassenlehrerin  Gisela Thelen-Graß, hoffentlich aber auch unser Begleiter, Herr Bell, bei dem wir uns herzlich bedanken!"

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Letzte Änderung: 05. April 2016