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Messe für Gesundheitsberufe in Oberbruch am 22. Juni 2017


Am 22. Juni 2017 ging es für alle drei 8. Klassen unter Begleitung von Frau Peter (8 a), Herrn Krystof ( b) und Frau Steinbeck (8 c) per Bahn und Fußmarsch in Richtung Festhalle Oberbruch, um dort in den Berufsbereich "Gesundheit" hinein zu "schnuppern".


[Puh, extreme Hitze,
dieser Tag war echt anstrengend!]

 

Unter der Überschrift "Messe in Oberbruch: Nachwuchs für Gesundheitsberufe gesucht" berichtet Anna Petra Thomas auf dem az-web von diesem Ereignis (abgerufen am 22.06.2017 um 17.03 Uhr incl. Fotos):
 


"Rund 500 Besucher zählte die erste Gesundheitsberufemesse am Donnerstag in
der Oberbrucher Festhalle. Insgesamt 26 Aussteller beteiligten sich an dem
regionalen Kooperationsprojekt. Foto: Anna Petra Thomas]


[Gesundheitsamtsleiter Dr. Karl-Heinz Feldhoff ließ es sich nicht nehmen, das
Koordinationsgerät, das virtuelles Fliegen ermöglicht, selbst zu testen.
Foto: Anna Petra Thomas]


[Viel ausprobieren zu können, wie etwa im Rollstuhl-Parcours, interessierte die
Besucher besonders. Foto: Anna Petra Thomas]


[Der Rettungsdienst hatte den Arbeitsplatz für diejenigen, die Interesse an der
neuen Ausbildung des Notfallsanitäters zeigten, gleich mitgebracht.
Foto: Anna Petra Thomas]


KREIS HEINSBERG. Nicht nur die Veranstalter waren von der ersten Messe für Gesundheitsberufe in der Oberbrucher Festhalle rundum begeistert, sondern auch die Aussteller sowie die Besucher. Insgesamt waren es rund 500 am Donnerstag.
Seit mehreren Jahren schon findet diese Messe großen Anklang in Aachen, inzwischen gibt es sie auch in Euskirchen und nun ebenfalls im Kreis Heinsberg. Als Veranstalter kooperierten die Region Aachen, die Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Heinsberg (WFG), das Jobcenter, das Kreisgesundheitsamt und die Agentur für Arbeit.
Insgesamt 26 Aussteller hatten sie für die Messe gewinnen können, von A bis Z, von der Agentur für Arbeit bis zur Zuyd Hogeschool, einer Fachhochschule aus dem niederländischen Heerlen. Als Besucher konnten nicht nur Schüler begrüßt werden, sondern auch junge Erwachsene auf der Suche nach Ausbildungs- oder Arbeitsplatz sowie Wiedereinsteiger in den Beruf.
Zusätzlich zu Gesprächen direkt an den Ständen der Aussteller hatten die Besucher die Möglichkeit, an sechs verschiedenen Workshops teilzunehmen, die jeder für sich gleich vier Mal an diesem Vormittag angeboten wurden. Diese jeweils 45-minütigen Veranstaltungen stellten zum Beispiel „Wege in die Pflege“ vor, informierten über medizinische Fachberufe allgemein oder über die ganz neue Ausbildung zum Notfallsanitäter.
Ein Workshop bot zudem einen Einblick in die Studienmöglichkeiten im Bereich des Gesundheitswesens. Wer von den Schülern zudem am Berufsparcours teilnahm, an mindestens zehn von 16 Ständen die gestellten Fragen korrekt beantworten oder die praktischen Aufgaben lösen konnte und dafür Stempel auf seinem Fragebogen sammelte, bekam dafür eine Bescheinigung für eine von insgesamt drei in der Schule inzwischen vorgeschriebenen Berufsfelderkundungstagen.
„Das war eine gute Entscheidung, diesen Weg zu gehen“, erklärte WFG-Geschäftsführer Ulrich Schirowski beim Blick in die proppenvolle Festhalle, wo alle Aussteller viel Besuch hatten. Es bestünden extreme Probleme, Nachwuchs in Gesundheitsberufen zu finden, betonte Dr. Hanno Kehren, Vorsitzender des Fachausschusses (eu)regionale Gesundheit im Zweckverband Region Aachen.
Über Veranstaltungen wie diese Messe sei es möglich, dem Nachwuchs die Vielfalt der Berufe in diesem Segment zu verdeutlichen. Genau um diesen Nachwuchs gebe es derzeit einen Wettbewerb im Markt, ergänzte Volker Eßer von der Agentur für Arbeit bei einem Rundgang über die Messe. Da sei es wichtig, sich zu präsentieren. Alle Veranstalter stimmten schließlich dem Resümee von Dr. Karl-Heinz Feldhoff zu, dem Leiter des Kreisgesundheitsamtes. Die Messe sei gut angekommen, auch mit der Vielfältigkeit, die junge Menschen von heute erwarten würden.
Begeistert waren auch die Aussteller. „Wir würden gerne wiederkommen“, erklärte Axel Beemelmanns, zuständig für die Personalgewinnung bei der Katharina Kasper ViaNobis GmbH. Die Schüler freuten sich vor allem über viele Möglichkeiten, die über reine Gespräche mit den Ausstellern weit hinausgingen. So gab es in und vor der Halle zum Beispiel die Möglichkeit, selbst einmal im Rollstuhl zu fahren. „Hier kann man viel mehr ausprobieren als in der Schule“, freute sich Lea Tholen, Schülerin der achten Klasse in der Sekundarschule Haaren."



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Letzte Änderung: 03. August 2017