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Am 27. September 1997 wurde unser Schulleiter Herr Dohmen 60 Jahre alt. Die Schulgemeinschaft feierte dieses Ereignis mit einer Feier aus Gedichten, Musik und auch einigen Freudentränen.

In der kleinen Bilderreihe einige Beispiele für die Dichtkunst der LehrerInnen und Lehrer und auch der SchülerInnen und Schüler unserer Realschule.

Ergänzt wird diese Bilderreihe durch ein weiteres Gedicht, welches Christiane Nobis zu Ehren Herrn Dohmens verfasst hat.

Eine Art Zusammenfassung dieser Geburtstagsfeier bildet das kleine "Programmheftchen", welches für diesen 29. September 1997 zusammengestellt wurde:
 


Unser Rektor a.D. Walter Dohmen selbst hat seine Dichtkunst zum Besten gegeben bei der Feier zum 60. Geburtstag von Frau Emmi Pelzer, die bis zu ihrer Pensionierung im Juli 1990 stellvertretende Schulleiterin unserer Realschule war:

Frau Pelzer gewidmet zum Geburtstag 1987

Ihr habt es sicher schon vernommen,
warum Ihr seid hierher gekommen.
Es ist kein Märchen - sondern wahr:
Frau Pelzer wurde sechzig Jahr'!
Das ist ein Grund, sie heut' zu ehren,
Dank zu sagen, Lob zu mehren
für alles, was sie klug und gut
in Diensten uns'rer Schule tut.
Vielleicht wird es mir auch gestattet,
daß - wie Ihr es erwartet hattet -
ich ein'ge Dinge gebe preis,
von denen längst nicht jeder weiß.

Frau Pelzer, Emmi auch gerufen,
erklomm im Leben viele Stufen.
Der Schule sie sich ganz verschrieb
und auch bis heute treu ihr blieb.
Sie lehrte in den fünfz'ger Jahren,
ich glaub, in Waldfeucht - nicht in Haaren,
an einer Volksschul' alter Art.
Das hat ihr zwar viel Spaß gemacht,
doch zählte sie zu ihren Pflichten,
Französisch einst zu unterrichten.
So drückte sie - dem Herrn sei Dank -
erneut des Schülers harte Bank.
Und nach bestandenem Examen
des Schicksals Lauf die Dinge nahmen:
zur Realschullehrerin ernannt,
kam sie nach Alsdorf - wie bekannt.
Dann ging sie - längst im Amt gewachsen -
nach Geilenkirchen zu den Naxen,
wie man die Nachbarn hier wohl nennt
und auch die Gründe dafür kennt.
Da konnte sie noch gar nicht ahnen,
in welchen wundersamen Bahnen
die Entwicklung kam zum Schluß,
den jetzt ich noch erwähnen muß.

Für Übach, wo sie einst geboren,
hatte man sie auserkoren,
der neuen Schule beizusteh'n
bei dem Versuch, allein zu geh'n.
Auf ihren Fleiß und auch ihr Wissen
hat ein jeder blicken müssen,
der nur geschaut in diese Rund':
sie war die Frau der ersten Stund':
Bescheidenheit ist ihre Zierde,
Orden und Ehrung eine Bürde!
Frieden liebt sie und Harmonie,
Streit und Ärger mag sie nie.
Den Menschen möcht' sie Freude machen
und alle unliebsamen Sachen
fernhalten weit von jedermann,
daß niemand sich beschweren kann.

Frankreich ist ihre große Liebe,
jährlich fährt sie hin und bliebe
bestimmt viel länger als bisher,
wenn da der Stundenplan nicht wär'.
Den macht sie optimal für alle,
daß niemand je - in keinem Falle -
zu lange in der Schule sitzt
und über seinen Sachen schwitzt.
Doch auch in nicht so wicht'gen Dingen
bei ihr muß alles wohl gelingen.
Das wissen die, die seiner Zeit
zur Lehrer-Radtour war'n bereit.
Um nicht zu landen auf Platz sieben,
ging sie vorher heimlich üben.
Sind kleine Ferien angesagt,
der Schulstreß an den Nerven nagt,
dann hupft Frau Pelzer ohne Zagen
in den frischgeputzten Wagen
und strebet ohne Weh und Ach
ganz schnurstracks nach Maria Laach.
Dort schwimmt und joggt sie, wie wir wissen -
kein Platz für'n sanftes Ruhekissen.
Sie tank viel Energie und Kraft,
man ist verblüfft, wie sie das schafft.

Wir wünschen ihr von ganzem Herzen,
den Rest der Dienstzeit zu verschmerzen
mit Witz, Humor und ohne Plag'.
Drum allen Freunden ich hier sag':
Wir stoßen an auf Emmi Pelzer
mit Wein und Sekt und Alka-Selzer.


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Letzte Änderung: 07. August 2009