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Berufsorientierung

Einen der zentralen Punkte unseres Schulprogramms (z.B. in den Punkten 5.17, 5.18.2, 5.19, 5.20, 5.21 und 5.39) bildet die Berufsorientierung bzw. Berufswahlvorbereitung.

Diese Vorbereitung beginnt konkret Ende des 6. Schuljahres.

Wenn wir am Ende der Klasse 6 über die Neigungsdifferenzierung informieren, so ist auch der Berufsberater anwesend und erläutert SchülerInnen und Eltern den Fahrplan der Berufswahlvorbereitung. Ebenso steht der Berufsberater an den Elternsprechtagen zur Verfügung.

Vom 7. bis 10. Schuljahr bieten wir dann an:
ü     Informationsabende für Eltern und SchülerInnen
      Weiterbildungsmöglichkeiten
ü     Betriebserkundungen in kleinen Gruppen (nachmittags)
      Betriebspraktika für Technik-SchülerInnen bei der Firma

      Schlafhorst
ü     zweiwöchiges Schülerbetriebspraktikum in Klasse 8
ü     dreiwöchiges Schülerbetriebspraktikum in Klasse 9
ü     Bewerbungsseminar
ü     Arbeitsgemeinschaft Berufsorientierung
ü     Beratungsstunden
ü     BIZ – Besuch (ggf. Besuch von Ausbildungsmessen).


Schulhof-Skulptur von Schülern des Technik-Unterrichts bei der
Firma Schlafhorst gefertigt (Oktober 2004)


"BOB-Chefin" Hildegard Houben-Viethen schreibt zum Thema "Berufsorientierung" (6. April 2011):

An der Städtischen Realschule Übach-Palenberg haben wir seit 2008 den Fokus unserer Arbeit auf den Bereich der Berufswahlorientierung gelegt, weil wir uns zum Ziel gesetzt haben, dass Schülerinnen und Schüler  am Ende der Klasse 10  auf den Übergang ins Erwerbsleben vorbereitet sind und selbstverantwortlich die richtigen Entscheidungen für eine Ausbildungsstelle oder den Besuch einer weiterführenden Schule treffen können. Wir führen die Schülerinnen und Schüler in altersgemäßer Form an die Arbeits- und Berufswelt heran und bieten ihnen Unterstützung für ihre Zukunftsplanung nach dem Schulabschluss.

Eigens für den Bereich der Berufswahlorientierung wurde ein Berufsorientierungsbüro (BOB) mit Fördermitteln der Stiftung Partner für Schule in NRW   eingerichtet, in dem unsere Schülerinnen und Schüler Unterstützung bei der Ausbildungsplatz- und Praktikumsstellensuche oder bei der Bewerbung finden. Im BOB werden sämtliche Aktivitäten der schulischen Berufswahlorientierung koordiniert. Hier finden Gespräche mit dem Berufsberater und der Berufskoordinatorin statt, die während  ihrer Sprechzeiten für alle Schülerinnen und Schülern sowie deren Eltern bei allen Fragen  der Berufswahl beratend  und informierend zur Seite stehen.

Ausgehend von den individuellen Stärken unserer Schülerinnen und Schüler, die wir durch  zwei- bis dreitägige Kompetenztests in den 8. Klassen ermitteln, händigen wir allen 8-Klässlern zu Beginn des Schuljahres auch ihren  eigenen Berufswahlpass (BWP) aus, in dem Teilschritte des Berufswahlprozesses dokumentiert werden.

Außerdem arbeiten wir im  fächerübergreifenden Unterricht  (Deutsch, Politik, Religion, Sozialwissenschaft, Politik, Erdkunde) Aspekte auf, die für die Zukunft in Schule und Beruf von Bedeutung sind. Unsere Schülerbetriebspraktika –  bereits mit der 8. Klasse beginnend – ermöglichen ein intensives Lernen an anderen Lernorten (Betrieben), schaffen dadurch neue Lernmotivation, bieten eine gute Grundlage der Berufsorientierung und verbessern Chancen im Übergang zwischen Schule und Berufswelt.

In diesem Jahr haben wir von der Stiftung Partner für Schule NRW und der Agentur für Arbeit eine Fördersumme in Höhe vom 7.500 € zur Durchführung eines Berufsorientierungscamps bewilligt bekommen.

Mithilfe der Fördersumme im vergangenen Jahr haben alle 8-Klässler einen Knigge-Kurs besucht und dabei einen Überblick über Umgangsformen in Schule, Beruf und Privatleben erhalten. Insbesondere Situationen im Alltagsleben wurden thematisiert und in Rollenspielen erprobt.

Die Jahrgangsstufe 9 hat sich an 2 Tagen außerhalb der Schule mit einem Kommunikations- und Präsentationstraining  in Rollenspielen erprobt. Aspekte wie Körpersprache und  Rhetorik fanden Berücksichtigung mit dem    Ziel einer guten Gesprächsführung in Vorstellungsgesprächen.  Aber auch die Erstellung einer fehlerfreien Bewerbung stand  im Mittelpunkt dieser Projekttage.

Eine interessenorientiert durchgeführte  Betriebserkundung verschiedener Industrie-, Handwerks und Handelsbetriebe im Juli 2010 bot den Kindern eine Entscheidungshilfe für das Praktikum. Sie lernten durch Beobachtung und Befragung einen Einblick in ausgewählte Bereiche des Wirtschafts-, Arbeits- und Berufslebens kennen.  

All diese Aktionen  haben wir an unserer Schule realisieren können, da sich mehrere Kolleginnen und Kollegen zu einer Steuergruppe „Berufswahlorientierung“ zusammengeschlossen haben, um gemeinsam an der Verbesserung bzw. Erneuerung verschiedener Bereiche der Berufswahlorientierung zu arbeiten. Diese Gruppe und das gesamte Kollegium arbeiten im Rahmen der Berufsorientierung nach dem Prinzip:

Die Zukunft liegt nicht darin, dass man an sie glaubt oder nicht an sie glaubt, sondern darin, dass man sie vorbereitet.“ (Erich Fried)                                                                                                                              Hildegard Houben-Viethen

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Neben der oben aufgeführten Reihe von außerschulischen Veranstaltungen nehmen wir natürlich auch "Fremd-Hilfe" bei der Beratung "in" der Schule wahr, so z.B. bei Besuchen des so genannten "Info-Trucks" (Beispiele: 2003 sowie 2005/1 und 2005/2).

Letzte Änderung: 03. August 2017


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